Die Veranstaltungsreihe „Tsuzamen. 1. Mittwoch“, die am 7.1. 2026 beginnen wird und für die nächsten Jahre angelegt ist, ist eine Kooperation der Universität Regensburg mit dem Evangelischen Bildungswerk, der Katholischen Erwachsenenbildung, der Volkshochschule der Stadt Regensburg, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, dem Freundeskreis der Jüdischen Gemeinde, dem Regensburger Verein für Volkskunde, Einzelpersonen [KS1] und der Jüdischen Gemeinde in Regensburg. Initiiert und konzipiert wurde sie von Dr. Esther Gajek vom Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg.
Das jiddische Wort „tsuzamen“ steht für ein Miteinander in organisatorischer Hinsicht. Durch die enge Kooperation erhoffen sich die Veranstalter eine erhöhte Aufmerksamkeit für die vielfältigen Facetten jüdischen Lebens in Regensburg und darüber hinaus. Die Veranstaltungen – Vorträge, Konzerte, Lesungen, Führungen – werden jeden ersten Mittwoch im Monat um 19.00 im Gemeindezentrum am Brixener Hof 2 stattfinden. Der Eintritt ist kostenlos.
„Tsuzamen“ bedeutet vor allem aber inhaltlich, das Gemeinsame in den Blick zu nehmen. „Wir verstehen jüdische Kultur nicht als etwas Isoliertes, von der Mehrheitsgesellschaft Getrenntes, sondern als prägender, wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und unseres kulturellen Erbes. Uns ist wichtig, die Narrative zu Judentum, um neue Perspektiven zu erweitern, die über Verfolgung und Religion hinausgehen“, sagt Dr. Esther Gajek.